Unterhaltungsprogramm soll jünger und dynamischer werden
ZDF plant neuen Late-Night-Talk mit Gottschalk

Das ZDF liebäugelt mit einer Neuauflage des Late-Night-Genres mit Showmaster Thomas Gottschalk. Nach einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ verhandelt der Mainzer Sender bereits mit Gottschalk über ein solches Format.

HB FRANKFURT. „Wir überlegen durchaus, mit Gottschalk im nächsten Jahr wieder Late-Night zu machen“, sagte ZDF-Unterhaltungschef Manfred Teubner der FAZ. Programmdirektor Thomas Bellut und Teubner hätten darüber auch schon mit Gottschalk gesprochen. „Es sieht gut aus“, kommentierte Teubner die laufenden Verhandlungen. „Anfang nächsten Jahres wird es sich konkretisieren.“

Das ZDF werde sich in der Unterhaltungssparte noch stärker als bisher auf drei Personen konzentrieren, sagte Teubner dem Bericht zufolge: „Das werden Thomas Gottschalk, Johannes B. Kerner und Carmen Nebel sein, und zwar in dieser Reihenfolge.“

Er wolle das Unterhaltungsprogramm insgesamt „jünger und dynamischer“ gestalten, sagte der ZDF-Unterhaltungschef. „Wir haben ein Imageproblem, was wohl auch an der Volksmusik liegt.“ Die neue Show mit Carmen Nebel zeige die Tendenz, „die wir anstreben: Volksmusik-Sendungen müssen einen Event-Charakter bekommen.“ Die reine Volkstümelei sei nicht mehr zeitgemäß.

Carolin Reiber und Dieter Thomas Heck würden mittelfristig weniger im Programm auftauchen: „Solange die beiden erfolgreich sind, werden sie weiter moderieren. Caroline Reiber wird im nächsten Jahr noch drei Shows machen und Dieter-Thomas Heck wahrscheinlich sechs.“ Es liege allerdings in der Natur der Sache, „dass auch Urgesteine nicht ewig weiter moderieren können“, betonte Teubner.

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