Unternehmen machen Preissenkungen zu schaffen
Siemens setzt weiter auf Handys

„Wir hatten die Wahl, die Mobiltelefone zu sanieren, zu schließen oder zu verkaufen“, sagte Lothar Pauly, Chef der Siemens-Bereiche Mobilfunk (ICM) und Netzwerke (ICN) am Montag. Entgegen Analysten-Vermutungen entschloss sich Siemens dazu, sein defizitäres Mobiltelefongeschäft zu sanieren.

HB LONDON. Analysten hatten zuvor gemutmaßt, der weltweit viertgrößte Handyhersteller könnte sich im Zuge der Zusammenlegung der beiden Sparten und angesichts mangelnder Größe aus dem Endgeräte-Geschäft zurückziehen.

Die Handysparte hatte im abgelaufenen dritten Quartal 2003/04 (per 30. Juni) mit 88 Mill. Euro ihren Verlust im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Den Münchenern hatten unter anderem massiven Preissenkungen von Branchenprimus Nokia zu schaffen gemacht. Pauly sagte, er rechne weiter mit einem Preisverfall von jährlich zehn bis 15 % in der Branche.

Mit dem nun präsentierten SK65 bietet Siemens erstmals ein Handy an, das über die gleichen Funktionen wie der unter Managern bereits als Kultobjekt gehandelte „Blackberry“ verfügt. Der Benutzer erhält seine e-Mails auch unterwegs umgehend auf sein Mobiltelefon und kann diese über eine kleine Tastatur beantworten. Die Tastatur kommt zum Vorschein, wenn man die Rückseite des Handys um 90 Grad dreht.

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