Unternehmen versprechen sich Kostenvorteile
IBM will massiv in Linux investieren

Auf dem Branchentreff Linux-World in Frankfurt haben IT-Entscheider die Bastler abgelöst.

FRANKFURT/M. „IBM wird weiterhin massiv in Linux investieren“, sagt Jochen Moll, Chef der IBM-Software Group in Deutschland gegenüber dem Handelsblatt. Vor rund zwei Jahren hatte IBM angekündigt, eine Mrd. $ in die Weiterentwicklung von Linux zu investieren. Eine genaue Summe der künftigen Investitionen wollte Moll zwar nicht beziffern. Doch Unternehmen, die sich für den Einsatz von Linux entscheiden, könnten sich darauf verlassen, dass IBM diese Softwaretechnologie langfristig unterstützen werde.

Noch bis einschließlich Mittwoch zeigen führende Anbieter von Computertechnologie wie IBM, Hewlett-Packard, Computer Associates sowie auf Linux spezialisierte Firmen wie die deutsche Suse Linux AG oder das US-Unternehmen Red Hat auf der Frankfurter Linux-World das neueste rund um so genannte Open-Source-Software. Darunter versteht man Computerprogramme deren Quellcode frei zugänglich ist.

Das Betriebsystem Linux und viele Anwendungsprogramme dürfen ohne Lizenzgebühren genutzt werden. Damit macht Linux vor allen Dingen dem Microsoft-Betriebssystem Windows zunehmend Konkurrenz. Doch auch andere Betriebssysteme, besonders für den Betrieb von Netzwerkrechnern (Server), wie Unix bekommen durch Linux Konkurrenz. Laut dem Marktforscher IDC werden Ende dieses Jahres weltweit bereits 14 % aller Server mit dem Betriebssystem Linux betrieben. Für Microsoft rechnet IDC mit einem nahezu unveränderten Marktanteil von 59 %.

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