US-Chiphersteller
Texas Instruments warnt vor schwacher Nachfrage

Der Chiphersteller Texas Instruments hat einen höheren Umsatz erwirtschaftet als Analysten erwartet hatten. Der Umsatz fiel auf 2,98 Milliarden Dollar nach 3,42 im Vorjahreszeitraum. Nachbörslich geben die Aktien nach.
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DallasDas Geschäft beim Halbleiter-Urgestein Texas Instruments läuft schleppend. Im vierten Quartal sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf 3,0 Milliarden Dollar (2,3 Mrd Euro). „Wir arbeiten weiterhin in einem Umfeld mit einer schwachen Nachfrage“, sagte Konzernchef Rich Templeton am Dienstag.

Der Gewinn schmolz um 11 Prozent auf unterm Strich 264 Millionen Dollar. Negativ fielen nicht nur weitere Kosten für die Übernahme des Rivalen National Semiconductor ins Gewicht. Auch der Rückzug aus dem Geschäft mit Chips für Smartphones und Tablet-Computer wog schwer. Ohne eine Steuergutschrift wäre der Gewinnrückgang noch drastischer ausgefallen.

Für das vierte Quartal gab der Infineon-Konkurrent einen Nettogewinn von 264 Millionen Dollar nach 298 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum bekannt. Der Gewinn je Aktie betrug dabei 23 Cent. Der Umsatz fiel zwar auf 2,98 Milliarden Dollar nach 3,42 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Hier hatten von Reuters befragte Analysten allerdings lediglich 2,95 Milliarden Dollar erwartet.

Der US-Konzern hatte seine Gewinnprognose Mitte Dezember wegen hoher Kosten für den anstehenden Konzernumbau radikal gekürzt. Die Senkung ging auf den im November angekündigten Abbau von 1700 Arbeitsplätzen zurück.

Texas Instruments hatte den Ausstieg aus dem Mobilfunk-Geschäft im November angekündigt. Gründe sind die starke Konkurrenz und die hohen Entwicklungskosten in der schnelllebigen Branche. 1700 Stellen sollen wegfallen. Die Aktie fiel nach Bekanntgabe der Geschäftszahlen nachbörslich leicht.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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