US-Computerhersteller legt Quartalszahlen vor
IBM steigert Gewinn erheblich

Gute Geschäfte in Europa, Asien und den Schwellenländern haben den Gewinn des US-Computerherstellers IBM überraschend deutlich in die Höhe getrieben. Das geht aus vorläufigen Zahlen für das vierte Quartal hervor, die das Unternehmen am Montag vorgelegt hat.

HB NEW YORK. Demnach stieg der Gewinn im vierten Quartal des Geschäftsjahres um 24 Prozent auf 2,80 Dollar je Aktie. Der Umsatz kletterte um zehn Prozent auf 28,9 Mrd. Dollar. In New York legten IBM-Papiere vorbörslich um zehn Prozent zu und zogen die gesamte Branche nach oben.

Analysten hatten mit einem Gewinn von 2,60 Dollar pro Aktie und einem Umsatz von 27,78 gerechnet. Seine endgültigen Quartalszahlen will IBM am Donnerstag vorlegen. Intel-Aktien notierten vorbörslich mit 2,8 Prozent im Plus. Der Chiphersteller legt seinen Quartalsbericht am Dienstag nach Börsenschluss vor.

IBM-Chef Samuel Palmisano sprach von „herausragenden Ergebnissen“. Der Konzern werde seine längerfristigen Gewinnziele bis 2010 erfüllen. Getragen werde die Entwicklung vor allem von guten Ergebnissen in Europa, Asien und den Schwellenländern, sagte Palmisano. Vom Umsatzplus seien sechs Prozent auf Währungsschwankungen zurückzuführen.

Für das Gesamjahr bezifferte IBM seinen Gewinn pro Aktie auf 7,18 Dollar, was einem Plus von 18 Prozent entspreche. Eingerechnet seien dabei aber fünf US-Cent pro Aktie für den Verkauf der IBM-Sparte Printing Systems Division im zweiten Quartal des Jahres. Der Umsatz sei im Gesamtjahr um acht Prozent auf 98,8 Mrd. Dollar gestiegen, wovon vier Prozent auf Währungsschwankungen zurückzuführen seien.

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