US-Dienst in Deutschland: Pinger ermöglicht Handynutzern Gratis-Anrufe

US-Dienst in Deutschland
Pinger ermöglicht Handynutzern Gratis-Anrufe

Smartphone-Nutzer können künftig in Deutschland kostenlos auf Festnetzanschlüssen anrufen. Das US-Unternehmen Pinger will einen entsprechenden Dienst mittels einer App nun auch in Deutschland anbieten.
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Barcelona/MünchenSmartphone-Nutzer können künftig in Deutschland auch kostenlos auf Festnetzanschlüssen anrufen. Wie das US-Unternehmen Pinger am Montag zum Auftakt der Branchenmesse Mobile World in Barcelona mitteilte, wolle es einen entsprechenden Dienst auch in Deutschland anbieten. Die Deutsche Telekom beteiligt sich über eine Tochterfirma an Pinger.

Pinger ermögliche Nutzern in Deutschland künftig über eine Anwendung für Smartphones - eine sogenannte App - neben kostenlosen SMS-Kurznachrichten auch „Anrufe bei richtigen Telefonnummern auf der ganzen Welt“, teilte das Unternehmen mit. Der neue Dienst werde zunächst für Smartphones mit dem Apple-Betriebssystem iOS für das iPhone und für Geräte mit der Google-Software Android eingeführt. Danach werde die Software auch für Windows- und Apple-Computer veröffentlicht.

Pinger bietet seinen Nutzern schon seit längerem an, kostenlos SMS zu verschicken. Bezahlen müssen sie dafür mit einem virtuellen Punktekonto: Dieses wird beim SMS-Verschicken belastet, beim SMS-Empfang werden dem Nutzer Punkte in gleicher Höhe gutgeschrieben.

Der Gratis-Telefoniedienst solle nach der Einführung in Deutschland bis Jahresende in zehn weiteren Ländern eingeführt werden, teilte das Unternehmen weiter mit. Über Pinger werde es dann möglich sein, zwischen den Ländern zu telefonieren, SMS- und Bildnachrichten zu verschicken.

Das US-Unternehmen teilte am Montag zudem mit, die Deutsche Telekom werde über ihre Tochter T-Venture mit 7,5 Millionen US-Dollar (5,6 Millionen Euro) in Pinger investieren. Die „strategische Investition“ von T-Venture ziele darauf ab, „die internationale Ausdehnung von Pinger zu unterstützen“. Das Unternehmen sei überzeugt, dass Pinger in Europa ähnlich erfolgreich werden könne wie in den USA. Dort hat Angaben des US-Unternehmens zufolge fast jeder vierte Nutzer der iPhones, iPods und iPads von Apple das Miniprogramm von Pinger auf seinem Gerät installiert, das zur Nutzung des Dienstes benötigt wird.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Pinger wird binnen kurzer Zeit das bieten was Skype und Google Voice nicht geschafft haben, weil dort in beiden Fällen weder der Wille noch der nötige Fokus vorhanden sind.

    Kostenlose nationale und internationale Telefonate von Handy zu Handy und von PC zu Handy sind der nächste grosse Markt.

    Während dessen vergeudet Skype sein Potential weil man bei Microsoft Angst hat mit Skype etwas zu tun das die Provider verärgern könnte, damit die das ohnehin von Geburt an zum Scheitern verurteilte "Windows Phone" empfehlen.

    Am Ende wird Microsoft auf dem Smartphone weder OS noch eine Killer app sein eigen nennen.

    Die 8,5 Milliarden Dollar für Skype waren ein schlechter Deal, wenn man statt Inovation jetzt lieber von Werbung und Skype auf de TV leben will.

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