US-Geschäft
Telekom verhandelt angeblich mit Sprint Nextel

Wie geht es weiter mit T-Mobile in den USA? Angeblich soll die Deutsche Telekom mit dem US-Konzern Sprint Nextel verhandeln - über einen Verkauf der Tochter.
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Die Deutsche Telekom hat offenbar mit dem US-Konzern Sprint Nextel über einen Verkauf der Sparte T-Mobile USA verhandelt.

Das berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise. Zur Debatte habe dabei gestanden, dass die Telekom ihr US-Geschäft an den Konkurrenten verkaufe und im Gegenzug einen größeren Anteil an dem verbundenen Unternehmen erhalte. Die Verhandlungen seien abgebrochen und wieder aufgenommen worden, berichtete Blomberg weiter. Bislang hätten die Unternehmen in Bezug auf die Bewertung von T-Mobile USA keine Einigung erzielt.

Die Telekom-Aktie sprang nach dem Bericht um fünf Prozent in die Höhe. Laut Telekom-Finanzchef Tim Höttges hat der Konzern noch nicht über die Zukunft von T-Mobile USA entschieden. „Generell stehen uns in den USA alle Optionen offen“, erklärte Höttges in einer Stellungnahme. Das umfasse unter anderem den Verkauf des Geschäfts, die Hereinnahme eines Partners oder andere Lösungen.

Das US-Geschäft bereitet der Telekom seit langem Probleme. T-Mobile USA ist im Vergleich zu den drei größeren Konkurrenten AT+T, Verizon und Sprint Nextel zu klein und kämpft mit sinkenden Gewinnen sowie einem lahmenden Kundengewinnung. Zudem muss der Konzern in absehbarer Zeit dort enorme Summen in die Modernisierung der Mobilfunknetze investieren.

Angesichts der Schwierigkeiten prüft die Telekom-Spitze schon länger alle Optionen für die US-Tochter. Auch über ein Zusammengehen mit Sprint Nextel, der ebenfalls angeschlagenen Nummer drei des amerikanischen Marktes, war schon öfter spekuliert worden.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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