US-Investor will Mehrheitsanteil für 7,9 Mrd. Euro
Blackstone bietet für Telekomfirma Wind

Der US-Finanzinvestor Blackstone Group hat dem italienischen Energiekonzern Ente Nazionale Energia Elettrica SpA (Enel), Rom, ein Gebot für dessen Telekom-Tochter Wind SpA unterbreitet.

HB ROM. Das haben Finanzkreise dem Handelsblatt gestern bestätigt. Wie hoch der Anteil an Wind ist, für den Blackstone bietet, und welchen Preis das Paket kosten soll, war aus den Kreisen nicht zu erfahren.

Die italienische Tageszeitung „Milano Finanza“ berichtete in ihrer gestrigen Ausgabe ohne Angabe von Quellen, Blackstone bewerte Wind mit 12,7 Mrd Euro und habe Enel 7,9 Mrd. Euro für einen 62,5-Prozent-Anteil geboten. Enel habe eine Stellungnahme abgelehnt.

In dem von der Beteiligungsgesellschaft gebotenen Preis sei die Übernahme von 4,9 Mrd Euro an Schulden enthalten. Zudem wolle Blackstone eine Option, in einem Jahr einen weiteren Anteil von sieben Prozent zu kaufen.

Blackstone bietet nach dem Bericht zwei Mrd. Euro in bar und den Rest in Anleihen. Enel will ihre 100-prozentige Tochter Wind bis 2006 an die Börse bringen. Es sei aber auch ein Verkauf möglich, hatte der Konzern in der Vergangenheit gesagt.

Am Dienstag bereist kursierten Gerüchte an der Börse, dass Blackstone auch an einem Einstieg bei dem französischen Automobilzulieferer Valeo interessiert sei. Dies wollte der Konzern jedoch nicht bestätigen: „Ich weiß nichts von einem Interesse von Blackstone an Valeo“, sagte ein Sprecher der Beteiligungsgesellschaft. Der Kurs der Valeo-Aktie war am Nachmittag in Reaktion auf das Gerücht in die Höhe geschnellt, zeitweise legte er um mehr als 8,4 Prozent zu.

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