US-Justizministerium erlaubt Zusammenschluss, das Ok der Fernmeldebehörde FCC steht aber noch aus
Cingular und AT&T Wireless dürfen fusionieren

Der Weg zum Zusammenschluss von Cingular und AT&T Wireless zum größten Mobilfunkanbieter der USA ist frei. Das US-Justizministerium hat die Genehmigung erteilt - allerdings unter strengen Auflagen.

HB NEW YORK. Cingular zur Wahrung des Wettbewerbs auf 13 Märkten in elf US-Staaten Mobilfunkfrequenzen an Konkurrenten abgeben. Dazu wurden dem Unternehmen vier Monate Zeit gegeben. Allerdings muss die Fernmeldebehörde Federal Communications Commission (FCC) dem Zusammenschluss noch zustimmen. Dies gilt als sicher. Allerdings könnte die FCC weitere Auflagen machen.

Der von den Telekom-Konzernen SBC Communications und Bell South kontrollierte Mobilfunkanbieter Cingular hatte sich im Februar im Bieterwettstreit um AT&T Wireless gegen den größten europäischen Konkurrenten Vodafone durchgesetzt. Für die Übernahme von AT&T Wireless will Cingular 41 Milliarden Dollar zahlen und damit zum größten US-Mobilfunkunternehmen mit knapp 48 Millionen Kunden aufsteigen. Bisheriger Marktführer ist Verizon Wireless, ein Gemeinschaftsunternehmen von Verizon und Vodafone.

In der Branche wird damit gerechnet, dass Cingular und AT&T Wireless im Zuge der Zusammenlegung der beiden Firmen in den kommenden Quartalen Kunden an die übrigen vier landesweiten Mobilfunkanbieter Verizon Wireless, Sprint PCS, T-Mobile USA und Nextel verlieren werden. Im abgelaufenen Quartal belasteten bei beiden Konzernen die Kosten für die Gewinnung von neuen Kunden und die Bindung von Bestandskunden die Ergebnisse.

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