US-Markt steht im Fokus
SAP SI hat erste Übernahme unter Dach und Fach

Der IT-Dienstleister SAP SI erzielt bei seinen Übernahmegesprächen erste Fortschritte: Nach dem erfolgten Kauf eines kleineren Unternehmens sollen in diesem Jahr noch größere Zukäufe erfolgen.

HB STUTTGART. Bei den Gesprächen mit anderen Unternehmen im Inland und Ausland habe man Fortschritte erzielt, sagte der Vorstandschef der SAP-Tochter, Bernd-Michael Rumpf, am Mittwoch in Dresden. Bereits im September habe SAP SI das schweizerische SAP-Beratungshaus SLI Consulting in Regensdorf übernommen, das mit 53 Mitarbeitern 2003 neun Mill. Euro Umsatz erwartet. Damit baue SAP SI sein Geschäft im Nachbarland deutlich aus. „Aber das ist noch nicht die Übernahme, die der Markt von uns erwartet“, sagte ein Sprecher.

Rumpf kündigte weitere Zukäufe „in den nächsten Monaten“ an. Im Brennpunkt steht dabei nach Unternehmensangaben weiterhin der US-Markt. Dort will SAP SI den Umsatz früheren Angaben zufolge durch Akquisitionen auf rund 70 Mill. Euro verdoppeln. Mit einem organischen Umsatzwachstum rechnet SAP SI in diesem Jahr weiterhin nicht. „Das Hauptaugenmerk im gegebenen Marktumfeld liegt nach wie vor in der Steigerung der Profitabilität“, hieß es im Quartalsbericht.

SAP SI bestätigte außerdem die vor zwei Wochen veröffentlichten vorläufigen Geschäftszahlen. Im dritten Quartal lag der Umsatz mit 70,6 (Vorjahr: 73,3) Mill. Euro zwar über dem des zweiten Quartals, aber - unter anderem wegen des schwachen Dollarkurses - noch immer unter dem Vorjahresniveau.

Das Konzernergebnis von SAP SI verdoppelte sich wegen des Wegfalls der Restrukturierungskosten nach dem abgeschlossenen Konzernumbau im dritten Quartal auf 7,0 (3,7) Mill. Euro nahezu. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg auf 11,1 (5,6) Mill. Euro. Bis zum Jahresende rechnet die im TecDax gelistete Firma weiter mit einer Umsatzrendite auf Ebit-Basis von zwölf bis 14 Prozent; im dritten Quartal lag sie mit 15,8 Prozent deutlich darüber.

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