US-Medienbericht
Finanzinvestoren schauen sich Blackberry an

Seitdem es ein Übernahmeangebot für Blackberry gibt, haben sich mehrere Finanzinvestoren die Bücher des notleidenden Konzerns genau angeschaut.
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Waterloo/New YorkDer Smartphone-Herstellers Blackberry scheint Investoren anzulocken, die sich auf den Kauf angeschlagener Unternehmen spezialisiert haben. Der US-Finanzinvestor Cerberus wolle einen Blick in die Bücher werfen, berichteten das „Wall Street Journal“ und die Finanznachrichten-Agentur Bloomberg unter Berufung auf eingeweihte Personen. Cerberus war 2007 durch die mehrheitliche Übernahme des US-Autobauers Chrysler von Daimler bekanntgeworden.

Es gebe auch noch mindestens einen weiteren Investoren, der um Blackberry „herumschleiche“, schrieb das „Wall Street Journal“ am Mittwoch. Der Name sei aber unbekannt und auch, ob er weiterhin interessiert sei.

Blackberry leidet unter der Konkurrenz durch Android-Smartphones und Apples iPhone. Das kanadische Unternehmen hatte zuletzt einen hohen Verlust geschrieben und baut Tausende Arbeitsplätze ab. Der Großaktionär Fairfax will Blackberry nun ganz übernehmen für 4,7 Milliarden Dollar (3,5 Mrd Euro). Allerdings ist das Geschäft noch nicht in trockenen Tüchern und die Börsianer fürchten, dass es platzt. Die Blackberry-Aktie stand zuletzt bei 7,96 Dollar und damit unter dem geplanten Angebot von 9 Dollar.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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