US-Medienfirma
Fernsehgeschäft zieht Playboy in die roten Zahlen

Die starke Konkurrenz im Internet bereitet der US-Medienfirma Playboy zunehmend Schwierigkeiten. Die Folge: ein deutlich erhöhter Quartalsverlust. Mit Hilfe des Lizenzgeschäfts will der Konzern gegensteuern.
  • 0

HB CHICAGO. Die "Bunnys" machen harte Zeiten durch: Die US-Medienfirma Playboy - bekannt vor allem durch das gleichnamige Männermagazin - schreibt angesichts der starken Konkurrenz im Internet hohe Verluste. Vor allem das bröckelnde Fernsehgeschäft mit seinen Erotikprogrammen sorgte im dritten Quartal für ein Minus von unterm Strich 27,4 Mio. Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatte der Verlust erst bei 1,1 Mio. Dollar gelegen.

Firmenchef Scott Flanders machte am Dienstag gute Miene zum bösen Spiel. Der Umbau schreite voran, beteuerte er. Die Playboy-Firmengruppe der Zukunft soll ihr Geld nicht mehr vorrangig mit nackter Haut verdienen, sondern mit ihrem bekannten Namen. Wollen andere Firmen das Hasenlogo verwenden - etwa auf Kleidung - müssen sie dafür tief in die Tasche greifen. Dieses Lizenzgeschäft zog weiter deutlich an; das Magazin berappelte sich etwas.

Kommentare zu " US-Medienfirma: Fernsehgeschäft zieht Playboy in die roten Zahlen"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%