US-Mobilfunkanbieter
Sprint Nextel lagert Handynetz-Betrieb an Ericsson aus

Der US-Mobilfunkanbieter Sprint Nextel hat den schwedischen Konzern Ericsson für die kommenden sieben Jahre mit dem Management seiner Handy-Netze beauftragt.

HB RESTON/STOCKHOLM. Der US-Telekomkonzern Sprint Nextel lässt sein Mobilfunk- und Festnetz künftig von dem schwedischen Netzausrüster Ericsson betreiben. Der Vertrag laufe über die kommenden sieben Jahre und habe einen Gesamtwert zwischen 4,5 und fünf Mrd. Dollar, teilten beide Unternehmen am Donnerstag mit. Dazu soll Ericsson ab dem dritten Quartal auch 6000 Mitarbeiter von Sprint übernehmen. Ein Stellenabbau sei im Zuge der Kooperation nicht vorgesehen.

Sprint bleibt den Angaben zufolge Eigentümer der Netze und will alle strategischen Entscheidungen auch künftig selbst treffen. Die Auslagerung des Netzbetriebs soll das Geschäft effizienter machen. Sprint will sich nun stärker auf das Geschäft mit seinen Kunden konzentrieren. Deren Ansprechpartner seien auch in Zukunft Mitarbeiter von Sprint, nicht von Ericsson.

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