US-Mobilfunker
Sprint-Nextel mit gewaltigem Verlust

Der krisengeschüttelte US-Mobilfunkanbieter Sprint Nextel schreibt weiter rote Zahlen und verliert Kunden.

HB OVERLAND PARK. Das Minus fiel im ersten Quartal mit 594 Millionen Dollar (447 Mio Euro) nochmals fast 20 Prozent höher aus als ein Jahr zuvor. Der Umsatz brach erneut um zwölf Prozent auf 8,2 Milliarden Dollar ein.

Sprint-Nextel werde auch im gesamten Jahr weiter Kunden verlieren, teilte das Unternehmen am Montag am Sitz in Overland Park (Kansas) mit. Allerdings werde sich der Rückgang zumindest verlangsamen. Im ersten Quartal verlor der drittgrößte US-Anbieter unter dem Strich 182 000 Handy-Kunden - insgesamt sind es nun noch 49,1 Millionen. US-Branchenprimus Verizon zählt in seinem Gemeinschaftsunternehmen mit dem britischen Vodafone-Konzern rund 86,6 Millionen Kunden. Die Deutsche-Telekom-Tochter T USA-Mobile liegt auf Platz vier.

Belastet wurde das Ergebnis von Sprint-Nextel von Kosten für die Sanierung in Höhe von 327 Millionen Dollar. Der Konzern hat bereits hohe Milliardenabschreibungen hinter sich. Das Unternehmen und baut gerade weitere 8 000 Stellen ab, rund 13 Prozent der noch verbliebenen Jobs.

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