US-Softwarekonzern
Oracle erfreut mit guten Ergebnissen

Der US-Softwarekonzern Oracle Corp., der in den vergangenen Jahren insgesamt 27 Firmen für rund 20 Mrd. Dollar übernahm, ist seinen Aktionären immer noch den Beweis schuldig, dass sich die Akquisitionsfeldzüge gelohnt haben. Mit den am Dienstag nach Börsenschluss veröffentlichten Ergebnissen für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres enttäuschte Oracle nicht.

Nach dem deutlichen Anstieg in der zweiten Hälfte 2006 dümpelt der Oracle-Kurs seit Anfang des Jahres wieder. Anleger erhofften sich von den präsentierten Ergebnissen Aufschluss.

Bereits im Vorfeld der Veröffentlichung machte sich Optimismus breit. Der Oracle-Kurs stieg Montag und Dienstag und der weltweit führende Anbieter von Datenbanksoftware enttäuschte nicht. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Umsatz um 27 Prozent auf 4,4 Mrd. Dollar. Der Reingewinn legte um 35 Prozent auf 1,03 Mrd. Dollar oder 20 Cents pro Aktie zu. Die Softwareerlöse wuchsen um ein Viertel auf 3,5 Mrd. Dollar, wobei die wichtigen Einnahmen aus neuen Lizenzen für Datenbanken und Middleware um 17 Prozent und für Anwendungsprogramme um 57 Prozent zulegten.

Die Zuwachsraten lagen über den Erwartungen der Analysten und Oracles Kurs zog im nachbörslichen Handel am Dienstag weiter an. Oracles Akquisitionsfeldzüge richteten sich mit dem Aufkauf vor allem von Anwendungsanbietern in erster Linie gegen den Erzrivalen SAP. Erst kürzlich gab Oracle die Übernahme von Hyperion Solutions für rund 3,3 Mrd. Dollar bekannt.

Quelle: Handelsblatt
Jens Eckhardt
Handelsblatt / Korrespondent
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