US-Starinvestor

Warren Buffett stockt bei Apple auf

Buffett greift zu: Der amerikanische Starinvestor hat sich erneut an Apple-Aktien bedient und seine Beteiligung weiter ausgebaut. Er agiert damit gegenläufig zu Investoren wie Carl Icahn und George Soros.
Der US-Investor hat erneut bei Apple zugeschlagen. Quelle: AFP
Warren Buffett

Der US-Investor hat erneut bei Apple zugeschlagen.

(Foto: AFP)

New YorkDer US-Starinvestor Warren Buffett hat mit seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway das Engagement bei Apple ausgebaut. Das bisherige Paket wurde bis Ende Juni im Vergleich zu Ende März um 55 Prozent auf 15,23 Millionen Apple-Aktien ausgestockt, wie am Montag aus Unterlagen an die Aufsichtsbehörden hervorging. Die Beteiligung ist damit knapp 1,5 Milliarden Dollar wert. Andere prominente Investoren wie Carl Icahn und George Soros hatten ihre Engagements beim iPhone-Hersteller zuletzt reduziert. Die Geschäfte des US-Technologiekonzerns laufen nicht mehr so gut wie in der Vergangenheit.

Wer bei Apple die Fäden zieht
Apple-Legenden
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Seine Visionen spielen bei Apple immer noch eine große Rolle. Steve Jobs (links) gründete den Konzern 1976 zusammen mit Steve Wozniak (rechts) in einer Garage. Das Bild zeigt die beiden 1984 mit dem damaligen Apple-Chef John Sculley. 1985 verließ Jobs nach einem Machtkampf das Unternehmen, kehrte aber 1997 zurück. Mit dem iMac, dem iPhone und dem iPad führte er den angeschlagenen Konzern zurück auf die Erfolgsspur und machte ihn zu einem der wertvollsten Unternehmen der Welt. 2011 starb Jobs an einer Krebserkrankung.

Tim Cook
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Der Manager ist seit 1998 im Konzern und übernahm 2011 die Zügel von Gründer Steve Jobs, der nur wenige Wochen später verstarb. Der Sohn eines Werftarbeiters arbeitete zunächst bei IBM und Compaq. Beim iPhone-Konzern brauchte er lange, um aus dem Schatten von Übervater Jobs hervorzutreten. Unter anderem wurde ihm vorgeworfen, keine neuen Produktinnovationen an den Start gebracht zu haben. Darauf reagierte er unter anderem mit der Einführung der Apple Watch. 2014 outete er sich als erster Chef eines amerikanischen Großkonzerns als homosexuell.

Jonathan Ive
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Der Brite hat als Chefdesigner einen der einflussreichsten Posten im Konzern. Seit 1992 arbeitet er für Apple. Sein erstes großes Projekt war der iMac, dessen Formsprache Apple-Produkte wie das iPhone oder das iPad bis heute beeinflusst. Im Mai 2015 übernahm er den neu geschaffenen Posten als Designvorstand. Ive ist ein großer Bewunderer des Braun-Designers Dieter Rams.

Luca Maestri
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Der Italiener ist seit 2013 im Vorstand von Apple für die Finanzen zuständig. Zuvor sammelte er zahlreiche internationale Erfahrung, unter anderem bei General Motors, Nokia Siemens Networks und Xerox.

Jeff Williams
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Williams ist seit 1998 im Konzern und seit Dezember 2015 Chief Operating Officer. Zuvor arbeitete er 13 Jahre lang für den Computerriesen IBM. Er spielte zunächst eine wichtige Rolle beim Einstieg des Konzerns in den Smartphone-Markt und leitete später die Entwicklung der Apple Watch.

Eddy Cue
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Eddy Cue ist ein echtes Apple-Urgestein. Der studierte Informatiker arbeitet seit 1989 für den Konzern. Er trieb zunächst den Aufbau des Online-Geschäfts von Apple voran und war später auch für den iTunes-Store und den App Store verantwortlich. Als Senior Vice President für Internet-Software und Dienstleistungen unterstehen ihm heute alle Online-Marktplätze. 2014 wurde er für seine Verdienste um die Entwicklung der Medienbranche mit dem „Spirit of Live“-Prize ausgezeichnet.

Craig Federighi
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Der Manager ist studierter Informatiker und Elektroingenieur. 1996 lernte er beim Computerhersteller Next den Apple-Gründer Steve Jobs kennen. Nach drei Jahren beim IT-Unternehmen Ariba kehrte er 2009 zu Apple zurück. Er leitet die Entwicklung der Betriebssysteme iOS und macOS. Das für Apple charakteristisch gewordene minimalistische Design geht auch auf sein Konto.

Anleger an der Börse schauen stets sehr genau auf die Investments von Buffett und folgen diesen oft. Der Milliardär reduzierte im zweiten Quartal sein Engagement beim weltgrößten Einzelhändler Wal-Mart um mehr als ein Viertel auf gut 40 Millionen Anteilsscheine. Insgesamt besitzt Berkshire Hathaway Aktien im Wert von über 133 Milliarden Dollar.

  • rtr
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