US-Traditionsverlag
Investoren verleiben sich Reader's Digest ein

Der US-Traditionsverlag Reader's Digest Association geht für 1,6 Mrd. Dollar an eine Gruppe von Investoren.

HB NEW YORK. Wie beide Seiten am Donnerstag mitteilten, übernimmt das von der Beteiligungsgesellschaft Ripplewood Holdings angeführte Konsortium damit auch das weltbekannte Magazin Reader's Digest. Dieses wird in 21 Sprachen veröffentlicht und hat weltweit eine monatliche Auflage von 18 Millionen. Das Erfolgsrezept des Magazins im Taschenbuchformat besteht darin, Artikel aus anderen Zeitschriften im Kurzfassung abzudrucken. Reader's Digest wurde 1922 gegründet und ist nach eigenen Angaben mit 80 Mill. Lesern die meistgelesene Zeitschrift der Welt. In Großbritannien und den USA verlegt das Unternehmen auch Special-Interest-Zeitschriften zu den Themen Gesundheit, Fitness, Do-It-Yourself und Ratgeber.

Mit der Übernahme weitet Ripplewood sein Engagement in der Medienbranche weiter aus: Die Gesellschaft besitzt bereits Beteiligungen an WRC Media, das Unterrichtsmaterial veröffentlicht, sowie dem Direktvermarkter Direct Holdings Worldwide. Zu den neuen Eigentümern des Verlags gehören neben Ripplewood eine Hand voll weiterer Investoren, darunter auch eine Tochter der Investmentbank Merrill Lynch.

Das Geschäft dürfte sich - geschätzte Schulden miteinberechnet - auf ein Volumen von 2,4 Mrd. Dollar belaufen und könnte im ersten Quartal 2007 abgeschlossen sein. Reader's Digest erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 2,4 Mrd. Dollar. Die Aktien des Unternehmens legten im frühen Handel um gut 7,6 Prozent auf 16,70 Dollar zu. Die Investoren bieten 17 Dollar je Papier.

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