US-Wirtschaftssender
Christiansen soll CNBC weltweit stärken

Der amerikanische Wirtschaftssender CNBC baut seine weltweite Präsenz aus – auch in Deutschland. Künftig will der Sender aber nicht nur Jahreszahlen und Interviews mit Vorstandschefs präsentieren, sondern die Diskussion und Analyse ökonomischer Themen ausbauen. Der deutschen Moderatorin Sabine Christiansen kommt hierbei eine Schlüsselrolle zu.

MÜNCHEN. „Wir denken genauso wie unsere Zuschauer nicht mehr in Regionen, sondern global“, sagte Mick Buckley, Präsident und CEO von CNBC Europe, dem Handelsblatt. Eine enge Verzahnung der Redaktionsbüros in Europa, Nordamerika, Asien und im Mittleren Osten sollen dem weltweit größten Wirtschaftskanal einen Wettbewerbsvorsprung insbesondere zu nationalen Wettbewerbern verschaffen.

Künftig will CNBC aber nicht nur Jahreszahlen und Interviews mit Vorstandschefs präsentieren, sondern die Diskussion und Analyse ökonomischer Themen ausbauen. Der deutschen Moderatorin Sabine Christiansen kommt hierbei eine Schlüsselrolle zu. Die Journalistin, die bisher am Sonntagabend in der ARD zur Talkshow lädt, wird ab Februar in die Dienste des Senders treten. Ihre einstündige Talkshow „Global Players“ wird am 11. Februar parallel zum G-8-Gipfel starten. „Sabine Christiansen ist eine kompetente, global denkende Persönlichkeit, die rund um die Welt mit Entscheidungsträgern sprechen wird“, sagt Buckley. Die ARD-Ikone wird zwölf Mal im Jahr mit internationalen Wirtschaftsgrößen über die globalen Themen diskutieren. „Das Programm von Christiansen wird aber nicht nur in Europa, sondern auch in den USA und Asien zu sehen sein“, kündigte der CNBC-Vorstand an.

Christiansen hatte im Juni überraschend mitgeteilt, ihre ARD-Talkshow im Sommer 2007 nach acht Jahren abzugeben. Als Nachfolger soll der bisher noch bei RTL aktive Showmaster und Journalist Günther Jauch die Talkshow von Christiansen übernehmen.

Der Fernsehkanal für Wirtschaftsnachrichten CNBC ist eine Tochter des weltgrößten Mischkonzerns General Electric und erreicht weltweit 340 Mill. Haushalte in 101 Ländern. General Electric ist längst eine Größe im Fernsehmarkt. Das Unternehmen besitzt über seinen Fernsehkonzern NBC Universal das große TV-Network NBC und das Hollywood-Studio Universal. Seit 2005 ist General Electric auch Alleinbesitzer des Wirtschaftskanals CNBC. In Deutschland ist das Unternehmen mit dem Seriensender „Das Vierte“ und den beiden Bezahlsendern 13th Street und SciFi präsent.

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