USA
Groupon gerät ins Visier der Börsenaufsicht

Die US-Börsenaufsicht SEC prüft einem Zeitungsbericht zufolge die jüngste Bilanzkorrektur beim Internet-Rabattportal Groupon. Ob es eine offizielle Untersuchung gibt, steht noch nicht fest.
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New YorkDas Verfahren sei ganz am Anfang, berichtete das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf eine mit der Situation vertraute Person. Es sei noch keine Entscheidung darüber gefällt worden, ob eine offizielle Untersuchung eingeleitet werde. Trotz der Kontrolle halte das Portal an seinem Finanzchef Jason Child fest. Groupon wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. Die SEC war zunächst für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Groupon, das vor fünf Monaten erfolgreich an die Börse gegangen war, hatte am Freitag bekanntgegeben, dass es seine Quartalszahlen nach unten korrigieren müsse. Bereits vor der Erstnotierung (IPO) gab es Kritik am Management wegen der Finanzberichte, die Börsenexperten als unorthodox und aggressiv beschrieben. Im Jahresbericht ist von einer „substanziellen Schwäche“ bei den internen Kontrollen zur Bilanzierung die Rede. Eine internationale Wirtschaftsprüfungsfirma soll Abhilfe schaffen und die Schwachstellen ausfindig machen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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