USA
Kalifornien setzt auf den High Tech-Präsidenten

Silicon Valley knüpft große Hoffnungen an Obama: Firmen und Investoren erhoffen sich vom nächsten Präsidenten der USA große Investitionen in Projekte zu erneuerbaren Energien sowie eine verbesserte Technologieförderung im Internet- und Computersektor.

SAN JOSE. Die demokratische Senatorin bringt die Hoffnungen des bevölkerungsreichsten und wirtschaftlich stärksten Staates der USA mit einem einzigen Satz auf den Nenner: "Jetzt werden unsere Anrufe wieder beantwortet!" Wenn Dianne Feinstein "Kalifornien!" ausruft, dann meint sie vor allem das Silicon Valley. Dort erhoffen sich Firmen und Investoren vom künftigen US-Präsidenten Barack Obama große Investitionen in Projekte zu erneuerbaren Energien sowie eine verbesserte Technologieförderung im Internet- und Computersektor.

Der Hoffnungsspender Obama, der seine Wahlkampffinanzierung im Wesentlichen übers Internet organisiert hatte, kommt im rechten Augenblick. Die Wagnis-Geldgeber sitzen seit der Finanzkrise schwerer auf ihren Geldern als in den letzten Jahren. Zudem werden Kredite an viel engere Konditionen geknüpft als zuvor.

Die Hoffnungen, mit Obama den ersten "Tech-Präsidenten" der USA zu erhalten, sind immens. "Obama schätzt Technologie", sagt Analyst Rob Enderle von der Enderle Group. "Ein Teil seines Erfolges kommt von seinem souveränen und effektiven Umgang mit Technologie während des Wahlkampfes."

Die versuchte Eingemeindung Obamas hat einen triftigen Hintergrund. Nach einer neuen Studie des Centers for Responsive Politics spendeten die Technologie-Unternehmen im Silicon Valley rund fünfmal so viel für Obama wie für seinen republikanischen Widersacher John McCain. Und 91 Prozent der Techno-Firmen im Valley unterstützten den Demokraten aus Chicago. Mit anderen Worten: "Das Silicon Valley hat kräftig in Obama investiert. Obama ist der Präsident, den die IT-Branche wollte", sagt Enderle.

Auch deshalb gehen viele in der kalifornischen Hauptstadt Sacramento wie automatisch davon aus, dass Obamas Technologieberater selbstverständlich aus dem Silicon Valley kommen müsse. Seriöse Vorschläge gibt es zuhauf.

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