USA
T-Mobile fällt bei Lizenz-Versteigerung zurück

Bei der Versteigerung von Mobilfunk-Lizenzen in den USA hatte sich T-Mobile am Mittwochabend an die Spitze der Bieter gesetzt. Doch Satellitenbetreiber stießen die Telekom-Tochter in der zweiten Bieterrunde vom Thron. T-Mobile braucht die Lizenzen unbedingt.

HB WASHINGTON. Eine Partnerschaft der Satellitenbetreiber Echo Star Communications Corp. und Direc TV Group Inc. bot für 13 Lizenzen am Mittwoch insgesamt 282,5 Mill. Dollar. T-Mobile hat die höchsten Gebote für 23 Lizenzen abgegeben mit insgesamt 121,7 Mill. Dollar.

Insgesamt lagen der US-Telekommunikationsaufsicht FCC nach der zweiten Runde Gebote über fast 934 Mill. Dollar vor. Nach Einschätzung von Analysten könnte die Auktion bis zu 15 Mrd. Dollar einbringen. Die Versteigerung könnte mehrere Wochen dauern. Am Donnerstag soll es weitere Bieterrunden geben.

T-Mobile muss als Bieter aggressiv auftreten, denn das US-Mobilfunkgeschäft ist der Wachstumsmotor im Telekom-Konzern. In Deutschland dagegen stockt das Geschäft. T-Mobile hat auf dem umkämpften deutschen Mobilfunkmarkt im zweiten Quartal das geringste Kundenwachstum der vier Netzbetreiber erzielt. T-Mobile behauptete zwar mit insgesamt gut 30 Millionen Nutzern die Marktführerschaft, meldete aber am Donnerstag lediglich 170 000 Neuzugänge. Die Konkurrenten hatten zwischen April und Juni deutlich mehr Teilnehmer gewonnen. An der Spitze lag E-Plus mit 410 000 Neukunden, gefolgt von Vodafone mit 250 000 und O2 mit 236 000 zusätzlichen Mobilfunkteilnehmern.

» Die düsteren Geschäftszahlen der Telekom.

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