Vergleich mit insolventer Tochter
Infineon zahlt Millionen an Qimonda-Gläubiger

Infineon zahlt: Der Halbleiterhersteller überweist den Gläubigern seiner insolventen Tochter Qimonda gut eine Viertelmilliarde Euro und erzielt so einen Vergleich. Vor Gericht treffen sich die Unternehmen dennoch.
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MünchenInfineon zahlt den Gläubigern seiner insolventen Tochter Qimonda gut eine Viertel Milliarde Euro. Der Halbleiterkonzern und Insolvenzverwalter Michael Jaffe hätten sich auf einen Vergleich geeinigt, teilte der Jurist am Mittwoch mit.

Demnach bringt Infineon 125 Millionen Euro für das Patentportfolio von Qimonda sowie 135 Millionen Euro für die Beilegung des Großteils der übrigen Streitigkeiten. Über eine zentrale Rechtsfrage bei der Abspaltung des Speicherchip-Spezialisten von der Mutter streiten allerdings beide Seiten weiter vor Gericht.

„In wesentlichen Aspekten des Verfahrens haben wir nun eine Lösung erreicht und im Interesse der Gläubiger eine erhebliche Mehrung der Masse erzielen können“, erklärte Jaffe. Qimonda war Anfang 2009 pleite gegangen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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