Verhandliungen um Mitarbeiter-Ausgliederung
Verdi lehnt neues Telekom-Angebot ab

Die Gewerkschaft Verdi hat ein erneutes Verhandlungsangebot der Deutschen Telekom abgelehnt. „Es ist erfreulich, dass die Telekom sich über Kompromisse Gedanken macht, aber das, was sie jetzt angeboten hat, ist keiner“, sagt Verdi-Verhandlungsführer Lothar Schröder dem Handelsblatt.

DÜSSELDORF. Am Freitag hatte der neue Telekom-Personalchef Thomas Sattelberger das bestehende Angebot um eine Erfolgsbeteiligung der Mitarbeiter erweitert. „Wir wollen eine Chancen- und Risikogemeinschaft bauen“, sagte Sattelberger. Dabei sollen die Gehälter der Mitarbeiter an den ökonomischen Zielen des Unternehmens ausgerichtet werden. Geht es dem Unternehmen gut, erhalten die Beschäftigten mehr Lohn als in Krisenzeiten. Schröder sieht darin jedoch ein zusätzliches Problem und kein Entgegenkommen: „Damit versucht die Telekom, das unternehmerische Risiko auf die Arbeitnehmer zu verlagern – das werden wir nicht akzeptieren“, sagte er.

Die Telekom will 50.000 Service-Kräfte der Festnetzsparte in neue Einheiten ausgliedern, wo sie für neun Prozent weniger Lohn 38 statt wie bisher 34 Stunden arbeiten sollen. Im Gegenzug bietet sie einen Kündigungsschutz bis 2011 und eine Erfolgsbeteiligung der Mitarbeiter.

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