Verhandlungen laufen
Mehrere Interessenten für insolvente FR

Insolvenzverwalter Frank Schmitt rechnet mit einer Lösung für die Frankfurter Rundschau. Derzeit verhandelt Schmitt mit Investoren über die Zukunft der zahlungsunfähigen Zeitung. Ende Dezember sind die Mittel verbraucht.
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FrankfurtInsolvenzverwalter Frank Schmitt verhandelt nach eigenen Angaben „mit Hochdruck“ über eine Lösung für die zahlungsunfähige „Frankfurter Rundschau“. Darüber werde mit mehreren Investoren gesprochen, sagte sein Sprecher am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur dapd. Er äußerte sich optimistisch, dass bis Ende Dezember eine Lösung gefunden werde. Länger reichen nach seinen Angaben die finanziellen Mittel zur Weiterproduktion des Blattes nicht aus.

Keine Angaben wollte der Sprecher zu einer Meldung des Nachrichtenmagazins „Focus“ machen, wonach die „Süddeutsche Zeitung“ ernsthaftes Interesse an der „Frankfurter Rundschau“ habe, um mit verbleibenden Redakteuren eine Regionalausgabe für das Rhein-Main-Gebiet zu starten. Die Münchner Zeitung hatte bereits Anfang 2002 eine nordrhein-westfälische Regionalausgabe gestartet, die aber im Jahr darauf wieder eingestellt wurde. „Wir äußern uns grundsätzlich nicht zu potenziellen Investoren“, sagte der Sprecher des Insolvenzverwalters.

 
Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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