Verhandlungen über Stellenabbau
Gespräche zwischen Verdi und Telekom vertagt

dpa BONN. Die Gespräche zwischen dem Management der Deutschen Telekom und der Gewerkschaft über den geplanten Stellenabbau sind erneut vertragt worden.

Am kommenden Dienstag und Mittwoch würden die Verhandlungen in Berlin fortgesetzt, sagte Lothar Schröder vom Verdi-Fachbereich Telekommunikation am Freitag. Es sei sehr schwierig, zwischen den unterschiedlichen Positionen einen Annäherung zu erreichen. Erfreulicherweise gehe es jetzt aber nicht nur um Einsparungen, sondern auch um Möglichkeiten des Aufbaus von Beschäftigung.

Bis Ende 2008 will sich die Telekom ohne betriebsbedingte Kündigungen von 32 000 Mitarbeitern in Deutschland trennen. Der größte Teil der Einsparungen entfällt auf die Festnetzsparte T-Com. Darunter befinden sich auch viele Beamte.

Verdi lehnt dagegen die Einschnitte angesichts des erwarteten Milliardengewinns für 2005 strikt ab. Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke hält den drastischen Abbau der Arbeitsplätze für notwendig, um den Konzern im Festnetzbereich wettbewerbsfähig und fit für die Zukunft zu machen.

Nach weiteren Angaben von Schröder wurden die Pläne der Telekom, die Call-Center-Standorte zu verringern, aus den Gesprächen herausgenommen. Hierüber werde ver.di am kommenden Freitag mit der Telekom getrennt verhandeln. Schröder bezeichnete die Maßnahme als einen Kahlschlag, der nicht hinnehmbar sei. Die Gewerkschaft will für den Erhalt der Standorte kämpfen. Die Telekom will früheren Angaben zufolge die Call-Center bündeln und schlagkräftiger machen. Allen betroffenen Mitarbeitern soll ein Ersatzarbeitsplatz angeboten werden.

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