Verhandlungen vor dem Ende: Einigung bei T-Mobile über Stellenabbau in Sicht

Verhandlungen vor dem Ende
Einigung bei T-Mobile über Stellenabbau in Sicht

In den Verhandlungen über einen Arbeitsplatzabbau beim größten deutschen Mobilfunkbetreiber T-Mobile zeichnet sich eine Annäherungen zwischen den Tarifparteien ab.

HB BONN. Es seien Fortschritte gemacht worden, aber es werde noch intensiv verhandelt, sagte eine T- Mobile-Sprecher, ohne Details zu nennen. Die Tarifpartner wollen die Gespräche an diesem Wochenende zu Ende bringen. Am kommenden Montag wird dem Aufsichtsrat der Telekom- Tochter T-Mobile unter anderem das Personalbudget 2005 vorgelegt. Mitte Januar hatte die Telekom-Tochter angekündigt, im Rahmen des Sparprogramms für mehr Wachstum in Europa 2200 Arbeitsplätze zu streichen. Darunter sind 1200 Stellen in Deutschland betroffen.

Darüber hinaus ist geplant, weitere 600 Stellen durch Auslagerung (Outsourcing) einzusparen. Die Gewerkschaft ver.di fordert unter anderem einen Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen. T-Mobile hat sich vorgenommen, bis Ende 2006 die Kosten jährlich um eine Milliarde Euro zu drücken. Dabei entfällt der größte Teil des Einsparvolumens (500 Millionen Euro) auf die Streichung beziehungsweise gezieltere Steuerung von Handysubventionen sowie eine Verbesserung der Einkaufskonditionen. Die Einsparungen bei den Personalkosten schlagen in dem Sparprogramm mit 150 Millionen Euro zu Buche.

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