Veritas
Symantec trennt sich von Datenspeicher-Dienst

Als Symantec 2005 Veritas gekauft hat, waren große Hoffnungen mit dem Deal verbunden. Doch der Datenspeicher-Dienst kämpft schon länger mit einer schwachen Nachfrage. Nun wechselt er erneut den Besitzer.
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BangaloreDer US-Softwareanbieter Symantec verkauft seine Datenspeicher-Tochter Veritas für acht Milliarden Dollar in bar. Das Unternehmen gehe an ein Konsortium, zudem der Finanzinvestor Carlyle und der Staatsfonds von Singapur gehörten, teilte Symantec am Dienstag mit. Reuters hatte zuvor bereits von dem Deal berichtet, der nun bis zum Jahreswechsel über die Bühne gehen soll.

Symantec-Aktien verteuerten sich im vorbörslichen US-Handel um sieben Prozent. Veritas kämpft seit längerem mit einer schwachen Nachfrage für seine Dienstleistungen. Symantec hatte das Unternehmen 2005 für 13,5 Milliarden Dollar erworben und große Hoffnungen damit verbunden.

Im vergangenen Jahr kündigte der Konzern dann aber an, Veritas abzuspalten, um sich auf das Geschäft mit Anti-Viren-Software wie Norton zu konzentrieren. Diese Sparte erwirtschaftete 2014 einen Umsatz von 4,2 Milliarden Dollar, während es bei Veritas 2,5 Milliarden Dollar waren.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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