Verizon-Partnerschaft
Plant Vodafone Milliarden-Deal?

Laut Insidern will Vodafone die Partnerschaft mit Verizon beenden. Angeblich soll das Management einen Ausstieg verhandeln, der Deal könnte 130 Milliarden Dollar bringen. Schon am Montag könnte alles öffentlich werden.
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New YorkDer rund 130 Milliarden Dollar schwere Ausstieg von Europas größtem Telekomkonzern Vodafone aus dem US-Mobilfunk-Joint-Venture mit Verizon steht offenbar kurz bevor. Es werde erwartet, dass die Führungsgremien beider Konzerne bereits am Wochenende über die Transaktion abstimmen, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Die Transaktion könne dann bereits am Montag öffentlich gemacht werden. Für Verizon wäre dies ein lang erkämpfter Sieg. Der US-Konzern ringt seit Jahren mit den Briten um eine vollständige Übernahme von Verizon Wireless. Sollte sich Verizon den Mobilfunker nach 13 Jahren der Zusammenarbeit mit Vodafone nun komplett einverleiben, wäre es die drittgrößte Unternehmensübernahme überhaupt.

Verizon wolle den Kauf des 45-Prozent-Anteils von Vodafone an dem größten US-Mobilfunkanbieter zur Hälfte über Kredite und Anleihen in Höhe von 65 Milliarden Dollar finanzieren, sagten eingeweihte Personen. Die übrigen 65 Milliarden Dollar wolle der Konzern mit eigenen Aktien zahlen. Einige Geschäftsteile in Europa sowie in Schwellenländern wie Indien, der Türkei und Afrika würden an Vodafone gehen, wodurch die Steuerlast des britischen Konzerns um fünf Milliarden Dollar sinken könnte.

Die Finanzierung werde weltweit von JPMorgan und Morgan Stanley koordiniert. Daneben beraten auch Barclays und Bank of America Verizon, um den Deal zu stemmen. Berater von Vodafone sind den Kreisen zufolge Goldman Sachs und UBS. Die beiden Telefonkonzerne wollten sich nicht dazu äußern.

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