Verkauf der Wasserkraft soll Veto abwenden
Siemens pokert mit EU um Übernahme von VA Tech

Um ein Veto der EU-Kartellbehörde gegen den Kauf des österreichischen Technologiekonzerns VA Tech zu verhindert, macht Siemens Zugeständnisse.

HB WIEN/BRÜSSEL. Nach Angaben des Unternehmens ist Siemens zum Verkauf des Geschäftssegments Wasserkraft der VA Tech bereit, um der EU-Kontrollbehörde entgegenzukommen, teilte das Unternehmen am Mittwochabend nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA mit.

Siemens hatte VA Tech im Frühjahr nach monatelangem, zähen Ringen mit den Hauptaktionären für rund eine Milliarde Euro gekauft.

In einer Erklärung von Siemens hieß es, das Unternehmen habe sich stets bemüht, eine Gesamtübernahme der VA Tech zu erreichen. Es zeichne sich allerdings ab, dass die EU-Kartellbehörde auf Grund erheblicher wettbewerblicher Bedenken eine Übernahme nur unter Auflagen genehmigen werde. Dies werde insbesondere das Wasserkraft- Geschäft der VA Tech betreffen.

„Um die Übernahme und Integration der anderen VA Tech Geschäftsaktivitäten und die Gesamttransaktion nicht zu gefährden, sieht Siemens sich deshalb gezwungen, der EU- Kommission eine Veräußerung des VA Tech Geschäftssegmentes Wasserkraft anzubieten“, teilte das Unternehmen in Brüssel mit. Man prüfe zurzeit die dadurch folgenden strategischen Auswirkungen für den Konzern.

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