Verkaufsverbot
Microsoft verliert Patentstreit um Word-Software

Microsoft hat einen Patentstreit um sein Textverarbeitungs-Programm Word verloren und will die Software nun anpassen, um einen Verkaufsstopp in den USA abzuwenden. Bis zum 11. Januar 2011 soll die Software verändert worden sein.
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HB NEW YORK. Stichtag sei der 11. Januar 2010, teilte Microsoft am Dienstag mit. Zuvor hatte ein Berufungsgericht ein Urteil bestätigt, das einer Patentklage der Firma i4i gegen Microsoft stattgegeben hatte. Dem kanadischen Unternehmen war dabei auch eine Zahlung von 290 Mio. Dollar zugesprochen worden.

Das kanadische Softwareunternehmen wirft Microsoft bereits seit 2007 vor, in seiner Textverarbeitung wissentlich ein Patent zu verletzen. i4i entwickelt Software für die Dokumentenverwaltung in Unternehmen. Unter anderem hält das Unternehmen ein Patent für ein Verfahren, das auf der sogenannten XML-Sprache basiert. Microsoft kündigte nun an, zum 11. Januar eine neue Version der Word- und Office-Software ohne die betroffene Technologie auf den Markt zu bringen. Sie werde ohnehin nur selten genutzt. Zugleich wolle der Software-Riese die weiteren juristischen Optionen prüfen.

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