Verlag spart jährlich 17 Millionen Dollar Produktionskosten
„Wall Street Journal Europe“ wird "kompakt"

Die europäische und die asiatische Ausgaben des "Wall Street Journal" werden vom 17. Oktober an vom üblichen Zeitungsformat auf das immer populärer werdende Kompaktformat umgestellt.

HB NEW YORK. Die Zeitungen sollen auch der Onlineausgabe des "Wall Street Journal" stärker angepasst werden, kündigte die amerikanische Verlagsgesellschaft Dow Jones & Co, der Herausgeber der Zeitungen, in einer Meldung in der Onlineausgabe des "Wall Street Journal" am Montag an. Das amerikanische "Wall Street Journal" behält das bisherige Zeitungsformat bei.

Das "Tabloid"-Kompaktformat sei leichter zu handhaben und bringe Produktionskosten-Ersparnisse, hieß es zur Begründung. Mit der Umstellung werde der Verlag ab 2006 jährlich 17 Mill. Dollar an Produktionskosten sparen.

Das 1983 gegründete "Wall Street Journal Europe" habe eine Auflage von 86 156 Exemplaren. Es soll weiterhin in Brüssel bearbeitet werden. Die Zeitung werde 36 bis 40 Seiten je Ausgabe erhalten. Das 1976 gegründete "Asian Wall Street Journal" soll im Zuge der Umstellung in "Wall Street Journal Asia" umbenannt werden. Es hat eine Auflage von 80 833. Die Zentrale ist in Hongkong.

Eine "kleine Zahl" von Redakteurs- und Verwaltungsstellen solle im Zuge der Umstellung wegfallen, doch würden die meisten Betroffenen Jobs bei der ab 17. September erscheinenden Wochenendausgabe der Zeitung in den USA erhalten. Diese wird am Samstag erscheinen. Die internationalen Ausgaben erscheinen weiterhin nur von Montag bis Freitag.

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