Verlagsgruppe baut Wettbewerbsposition aus
Holtzbrinck steigert Gewinn und Umsatz

Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, zu der auch die Verlagsgruppe Handelsblatt gehört, hat im vergangenen Jahr Umsatz und Gewinn kräftig gesteigert.

HB STUTTGART. Wie das Medienunternehmen am Montag in Stuttgart mitteilte, stieg der um Währungseffekte bereinigte Umsatz um 6,5 Prozent auf 2,086 Mrd. Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebtida) legte vorläufigen Zahlen zufolge um 16,3 Prozent auf 187,8 Mill. Euro zu.

Die Verlagsgruppe habe „ihre guten Wettbewerbspositionen“ in nahezu allen Märkten weiter verbessern können. Die deutschen Publikumsverlage hätten sich sehr gut auf den Jahresbestsellerlisten platziert gefunden. Gleichermaßen erfolgreich entwickelten sich die englischsprachigen Publikumsverlage in ihren Märkten. „In den USA, aber auch in den übrigen internationalen Märkten wussten zudem die College-Verlage, Palgrave Macmillan, Macmillan Education und die Nature Publishing Group ihre Marktstellung in 2005 ebenfalls auszubauen“, erklärte das Unternehmen.

Die Wochenzeitung „Zeit“ habe einen sehr guten Geschäftsverlauf verzeichnet. Die Regionalzeitungsverlage seien gegen den Trend gewachsen und hätten einen gewohnt starken Ergebnisbeitrag erwirtschafteten. Die Verlagsgruppe Handelsblatt legte den Angaben zufolge leicht zu, insbesondere in Osteuropa und im Bereich der Fachmedien. Die Zahl der Mitarbeiter stieg auf 13 872 (Vorjahr: 12 855).

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