Verlegersohn
Konstantin Neven DuMont plant Comeback

Mit einer eigenen Website plant Konstantin Neven DuMont seine Rückkehr ins Mediengeschäft. Auf der Seite will der Verlegersohn Missstände in Politik und Medien aufzeigen.
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KölnKonstantin Neven DuMont (41), der nach einem langen Führungsstreit aus der Mediengruppe M. DuMont Schauberg ausscheidet, will sich demnächst mit seiner eigenen Website in der Medienwelt zurückmelden. Nach seinen Plänen wird er dort Entwicklungen aus Politik und Medien kommentieren, Missstände anprangern, aber auch Lösungen aufzeigen und für politisches Engagement werben. "Da soll nicht nur kritisiert werden, wie schlecht die Welt ist", sagte er am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa in Köln. Über die Website mit der Adresse kndm.de hatte als erstes der Berliner "Tagesspiegel" berichtet.

Wann genau es losgeht, weiß Neven DuMont noch nicht. Erstmal müsse technisch alles stimmen, denn die Seite solle dann schon "einen gewissen Aha-Effekt" haben. Rund 200.000 Euro habe er bereits in die Technik investiert. Er werde auch Bewegtbilder bringen und sich dabei selbst vor die Kamera setzen.

Das Tollste wäre, wenn er mit der Website zeigen könne, dass sich guter Online-Journalismus doch finanzieren lasse. Das Geld solle über Werbung hereinkommen, aber nicht einfach durch Banner-Werbung, sondern über Affiliate-Programme, bei denen der Nutzer auf andere Seiten verwiesen wird. Werbung und Redaktionelles würden klar voneinander getrennt, sagte Neven DuMont. Zunächst einmal werde er versuchen, das Ganze "mit drei, vier Leuten zu stemmen". Grund für das Ausscheiden Neven DuMonts aus der Mediengruppe M. DuMont Schauberg war ein langer Führungsstreit. An der Spitze der Gruppe steht sein Vater Alfred Neven DuMont (84).

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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