Verlust im Quartal ausgeweitet
Umsatzeinbruch bei Dialog Semiconductor

Im ersten Quartal des laufenden Jahres hat Dialog Semiconductor den Verlust ausgeweitet. Auch der Umsatz ging zurück, nun spürt der Chip-Entwickler allerdings nach eigenen Angaben wieder eine steigende Nachfrage.

HB KIRCHHEIM/TECK. Der Umsatz sei in den ersten drei Monaten 2005 um 19 % auf 18,6 Mill. € eingebrochen, teilte Dialog am Mittwoch im württembergischen Kirchheim unter Teck mit. Die Nachfrage im Geschäft mit Mobilfunk-Chips sei allein um 5,3 Mill. € zurückgegangen. Ein großer Kunde habe „angesichts schwieriger Marktbedingungen seine Lagerbestände konsolidiert“, begründete Chief Executive Officer (CEO) Roland Pudelko die Entwicklung. Als wichtigster Kunde von Dialog gilt die Mobiltelefon-Sparte von Siemens.

Der operative Verlust weitete sich trotz Kostensenkungen auf 4,65 (2004: 2,67) Mill. € aus, nach Steuern verdoppelte er sich fast auf 3,99 (1,54) Mill. €.

Trotzdem ist Pudelko für das Gesamtjahr zuversichtlich: Die Nachfrage nach LCD-Display-Treibern sei im Quartal gestiegen, die Serienproduktion von Farb-LCD-Treibern für Sharp habe begonnen, der Kundenstamm sei verbreitert worden. Dialog mache nun mit fünf Kunden mindestens zehn Prozent des Umsatzes, keiner trage mehr über ein Viertel zum Umsatz bei. „Dank dieser Faktoren befindet sich Dialog Semiconductor in einer guten Ausgangslage für ein einstelliges prozentuales Wachstum 2005“, teilte das Unternehmen mit.

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