Verlust im Quartal
Intershop schreckt Aktionäre

Intershop hat auch im zweiten Quartal rote Zahlen geschrieben. Gleichwohl das einstige Vorzeigeunternehmen der ostdeutschen Wirtschaft seinen Willen bekräftigt hat, im Gesamtjahr ein Plus erwirtschaften zu wollen, reagierten die Anleger schockiert.

HB FRANKFURT. Die auf Software für den Online-Handel spezialisierte Intershop Communications verbuchte mit 1,3 Mill. einen um 100 000 Euro höheren Nettoverlust als im Vorjahresquartal. Im ersten Halbjahr lief ein Nettoverlust von insgesamt 2,8 Mill. Euro auf.

Das Jenaer Unternehmen bekräftigte aber am Donnerstag, im Gesamtjahr erstmals seit zehn Jahren einen Nettogewinn erzielen zu wollen. Die einst am Neuen Markt hoch gehandelte Aktie des Unternehmens brach nach den Zahlen um über 10 Prozent auf 1,88 Euro ein.

Seine verbliebenen Finanzmittel beziffert Intershop zum 30. Juni auf 15,4 Mill. Euro. Das Unternehmen, das zu Spitzenzeiten über 1 200 Mitarbeiter hatte, beschäftigt heute noch 234 Menschen.

Trotz gestiegener Lizenzerlöse und der Übernahme des Frankfurter Online-Marketing-Unternehmens Soquero blieb der Intershop-Umsatz im zweiten Quartal mit 4,3 Mill. Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahezu konstant. Von Januar bis Juni summiert sich der Umsatz auf 9,4 Mill. Euro.

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