Verlust im Quartal
PC-Bauer Lenovo sieht Rot

Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2005/06 ist der weltweit drittgrößte Computer-Hersteller Lenovo, der die PC-Sparte von IBM übernommen hat, deutlicher als erwartet in die roten Zahlen gerutscht.

HB HONGKONG. In den drei Monaten bis Ende März sei ein Nettoverlust von 902,76 Millionen Hongkong-Dollar (90,7 Millionen Euro) angefallen, gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Fehlbetrag von 486 Millionen Hongkong-Dollar gerechnet. Nach Reuters-Berechnungen auf Grundlage bekannter Daten war ein Jahr zuvor ein Nettogewinn von 166 Millionen Hongkong-Dollar angefallen. Für das gesamte Geschäftsjahr 2005/06 nannte Lenovo einen Nettogewinn von 173,24 Millionen Hongkong-Dollar nach 1,12 Milliarden Hongkong-Dollar.

Im Jahr 2005 hatte Lenovo für 1,25 Milliarden US-Dollar die PC-Sparte von IBM übernommen. Zuletzt hat das Unternehmen Marktanteile an die größeren Rivalen Dell und Hewlett-Packard verloren. Lenovo-Chairman Yang Yuanqing sagte, das IBM-Geschäft sei in den schwarzen Zahlen, er räumte aber anhaltende Schwierigkeiten ein. Im dritten Quartal verbuchte Lenovo in Asien einen operativen Verlust. Dafür war Analysten zufolge vor allem ein heftiger Wettbewerb auf dem japanischen Markt verantwortlich, auf dem Lenovo in Konkurrenz zu Toshiba und Sony steht. Chinas größter PC-Hersteller setzt nun auf die Umwandlung in einen führenden Anbieter von Notebooks.

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