Verlust im Quartal
Preiskampf mit Intel lässt AMD bluten

Der amerikanische Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) ist im ersten Quartal wegen des anhaltenden Preiskampfes mit dem Wettbewerber Intel tief in die roten Zahlen gerutscht.

dpa-afx SUNNYVALE. Unter dem Strich habe ein Verlust von 611 Mill. Dollar gestanden nach einem Gewinn von 185 Mill. Dollar im Vorjahr, teilte AMD am Donnerstag in Sunnyvale mit.

Je Aktie entsprach das einem Minus von 1,11 Dollar nach einem Gewinn von 38 Cent im Auftaktquartal 2006. Als Grund gab das Unternehmen niedrigere Preise und einen erheblich geringeren Absatz an.

Der Umsatz sank von 1,33 Mrd. Dollar im Vorjahr auf 1,23 Mrd. Dollar. AMD-Finanzchef Robert Rivet nannte die Entwicklung im ersten Quartal "enttäuschend und inakzeptabel". Der Konzern gehe die Faktoren, die zu dem "signifikanten Umsatzrückgang" geführt hätten, aggressiv an mit dem Ziel, wieder profitabel zu werden.

Angedeutet hatte sich die schwache Entwicklung bereits Anfang des Monats, als der Konzern im Zuge der Bekanntgabe vorläufiger Umsatzzahlen ein umfangreiches Sparprogramm ankündigte. Damals hatte AMD die Erlöse für das Auftaktquartal noch auf 1,225 Mrd. Dollar beziffert. Anschließend hatten die Analysten ihre Schätzungen weitgehend angepasst. Für das laut AMD "saisonbedingt schwächere" zweite Quartal rechnet der Konzern mit schwachen bis leicht steigenden Erlösen."

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