Verlust wegen Sonderposten
Juniper Networks übertrifft Erwartungen

Der weltweit zweitgrößte Netzwerkausrüster Juniper Networks hat vor allem wegen einer starken Nachfrage im Telekomgeschäft im zweiten Quartal 2004 einen deutlich über den Analystenerwartungen liegenden Gewinn erwirtschaftet.

HB CHICAGO. Einmalige Posten wegen einer Übernahme bescherten dem in Kalifornien ansässigen Rivalen von Cisco Systems allerdings rote Zahlen.

Von April bis Juni habe der Gewinn ohne Sonderposten acht Cent je Aktie betragen, gab das Unternehmen am Dienstag nach Börsenschluss bekannt. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt gerade mit der Hälfte gerechnet. Dieses Ergebnis gab der Aktie im nachbörslichen Handel Auftrieb: Ihr Wert stieg um fast zwölf Prozent auf 24,57 Dollar, nachdem sie mit 22 Dollar aus dem Handel gegangen war.

Insgesamt bezifferte Juniper den Verlust auf 12,6 Mill. Dollar nach einem Gewinn von 13,6 Mill. Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Pro Aktie sei dies ein Verlust von zwei Cent nach einem Gewinn von drei Cent. Der Verlust beinhaltete auch Zahlen des im April übernommenen Unternehmens NetScreen Technologies, das im Sektor Netzsicherheit tätig ist. Juniper bezahlte für NetScreen 3,4 Mrd. Dollar in Aktien. Einmalige Posten aus dieser Akquisition hätten das Gesamtergebnis belastet, teilte das Unternehmen mit. Der Umsatz stieg im Quartal auf 306,9 Mill. Dollar von 165,1 Mill. Dollar im Vorjahr. Auch hier übertraf Juniper die Analystenerwartungen von durchschnittlich 275,1 Mill. Dollar deutlich.

Juniper kündigte außerdem ein Rückkaufprogramm für eigene Aktien im Volumen von bis zu 250 Mill. Dollar an.

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