Vertriebsausbau: Investitionen schmälern Gewinn der Software AG

Vertriebsausbau
Investitionen schmälern Gewinn der Software AG

Höhere Vertriebskosten in den USA haben am Quartalsgewinn der Software AG genagt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern lag von Juli bis September bei 61 Millionen Euro. Auch der Gesamtumsatz fiel niedriger aus.
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FrankfurtDer Ausbau des Vertriebs in Nordamerika hat den Gewinn der Software AG im dritten Quartal etwas gedämpft. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe von Juli bis September 61,1 Millionen Euro erreicht im Vergleich zu 72,0 Millionen Euro im Vorjahr, teilte der zweitgrößte deutsche Software-Hersteller am Dienstag mit. „Mit unseren Investitionen in neue Produkte sowie in Marketing und Vertrieb stellen wir die Weichen für nachhaltiges Wachstum“, erklärte Vorstandschef Karl-Heinz Streibich dazu.

Auch der Gesamtumsatz fiel deutlich niedriger aus als im Vorjahr, da die Software AG weniger Dienstleistungen zur Installation von Programmen von SAP verkaufen konnte. Die Software des größten europäischen Software-Konzerns sei benutzerfreundlicher geworden.

Das Nettoergebnis sank im dritten Quartal auf 40,7 Millionen Euro nach 46,6 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Gesamtumsatz betrug 257,4 Millionen Euro nach 274,6 Millionen Euro. Das Darmstädter Unternehmen, das gut 5400 Mitarbeiter beschäftigt, schraubte seine Prognose ein wenig herunter.

Der Produktumsatz werde im Gesamtjahr um drei bis sechs Prozent auf insgesamt 715 bis 735 Millionen Euro steigen. Zuvor hatte der Vorstand noch eine Spanne von zwei bis sieben Prozent Zuwachs erwartet. Die Ebit-Marge soll bis zu 24 Prozent erreichen.

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