Verzögerung von CD-Veröffentlichungen
Robbie und Kylie sollen EMIs Weihnachtsgeschäft retten

Der weltweit drittgrößte Musikkonzern EMI hat im ersten Geschäftshalbjahr wegen der Verzögerung von CD-Veröffentlichungen einen Gewinn- und Umsatzrückgang verzeichnet.

HB LONDON. Der Gewinn vor Steuern, Firmenwert-Abschreibungen und Sonderposten sei auf 36,9 Millionen Pfund (52,6 Millionen Euro) von 39,8 Millionen Pfund im Vorjahreszeitraum gesunken, teilte EMI am Freitag in London mit. Der Umsatz habe um 11,4 Prozent auf 851 Millionen Pfund abgenommen. Außer mit der auf das zweite Halbjahr verschobenen Veröffentlichung von Alben wie von den Rolling Stones und Robbie Williams begründete EMI den Rückgang mit dem schwachen Dollarkurs. Um Wechselkurseffekte bereinigt, sei der Vorsteuergewinn auf neun Prozent gestiegen, teilte EMI mit.

EMI bekräftigte zudem seinen Ausblick für das Gesamtjahr, was an den Märkten positiv aufgenommen wurde: EMI-Aktien kletterten am Morgen um mehr als acht Prozent auf 226 Pence. Das Unternehmen sieht Anzeichen für eine Erholung der krisengeschwächten Musikbranche und verwies auf höhere Erlöse seiner Musiksparte im Oktober und November im Vergleich zum Vorjahr. Der weltweite Musikmarkt wird EMI zufolge 2004 bestenfalls auf dem Niveau von 2003 verharren oder um bis zu vier Prozent schrumpfen.

EMI setzt auf Weihnachtsgeschäft mit Robbie und Kylie

Der britische Musikkonzern EMI setzt nach dem schwachen ersten Geschäftshalbjahr auf Weihnachten. Im Weihnachtsgeschäft hofft EMI auf Umsatzsteigerungen unter anderem durch Best-Of-Alben von Robbie Williams und Kylie Minogue.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%