Videospiele-Hersteller
Alarmstufe Rot bei Electronic Arts

Electronic Arts (EA) kommt nicht aus den roten Zahlen heraus. Die Konsequenz: Der Videospiele-Hersteller will im Kampf gegen die Krise rund 1 500 Stellen streichen und seine Produktpalette verkleinern.
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HB NEW YORK. Der Videospiele-Hersteller Electronic Arts (EA) kommt nicht aus den roten Zahlen heraus und will rund 1500 Stellen streichen. Das entspricht 17 Prozent der Belegschaft. EA verspricht sich von der Maßnahme Einsparungen von rund 100 Millionen Dollar im Jahr.

Zudem solle im Kampf gegen den Abwärtstrend die Produktpalette verkleinert werden, teilte der Produzent des Rennspiels „Need for Speed“ und der Fußballsimulation „Fifa“ am Montag nach US-Börsenschluss mit. An der Wall Street kamen die Kürzungspläne gut an: Die Aktien des Konzerns stiegen nachbörslich um 3,2 Prozent.

Im zweiten Quartal betrug das Minus unter dem Strich 391 Mio. Dollar oder 1,21 Dollar je Aktie. Im Vorjahreszeitraum lag der Verlust bei 310 Mio. Dollar. Ohne Sonderposten verdiente EA sechs Cent je Aktie und lag damit einen Cent unter den Erwartungen der Analysten. Der Umsatz fiel um zwölf Prozent auf 788 Mio. Dollar. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen mit einem Gewinn ohne Sonderposten von 70 Cent bis einem Dollar je Anteilsschein.

Electronic Arts teilte zudem mit, die privat geführte Firma Playfish für 275 Mio. Dollar zu übernehmen und damit seine Präsenz am wachsenden Markt für elektronische Gesellschaftsspiele steigern zu wollen.

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