Videospiele
Nintendo leidet unter Yen, Wii und DS

Der erfolgsverwöhnte Videospielhersteller Nintendo steht in den roten Zahlen. Das hat gleich mehrere Gründe: Nintendo leidet unter der Stärke des Yen und unter herben Absatzrückgängen.
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HB TOKIO. Der starke Yen hält den Spielespezialisten Nintendo in den roten Zahlen. Für das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres meldete der japanische Konzern einen Verlust von 2,01 Milliarden Yen (17,8 Mio Euro). Damit schloss Nintendo allerdings weitgehend die Lücke nach dem massiven Minus von 25,2 Milliarden Yen nach dem ersten Quartal. Bis zum Ende des Geschäftsjahres im kommenden März will sich Nintendo wieder in die schwarzen Zahlen kämpfen.

Der Umsatz schrumpfte in dem Ende März abgeschlossenen Geschäftshalbjahr um ein Drittel auf 363,16 Milliarden Yen (3,2 Mrd Euro). Nintendo machen neben der Yen-Stärke auch sinkende Verkäufe seiner Konsole Wii und des mobilen Spielgeräts DS zu schaffen. Die Japaner setzen Hoffnungen in den Nintendo 3DS, der im kommenden Jahr auf den Markt kommt. Die neue Version der mobilen Spielekonsole soll auf einem der beiden Bildschirme dreidimensionale Bilder ohne Spezialbrille bieten.

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