Vittorio Serafino neuer Unternehmenschef
Tiscali rutscht tiefer in rote Zahlen

Das erste Halbjahr gestaltete sich für den italienischen Internet-Anbieter und T-Online-Konkurrent erneut schwierig. Zugleich berief das Unternehmen einen neuen Unternehmenschef, weil Renato Soru in die Regionalpolitik wechselt.

HB MAILAND. Der italienische Internet-Anbieter und T-Online-Konkurrent Tiscali hat den Verlust in den ersten sechs Geschäftsmonaten 2004 ausgeweitet. Im ersten Halbjahr sei ein Netto-Verlust von 134,3 Mill. € nach 129,3 Mill. € im Vorjahr entstanden, teilte der Konzern am Donnerstag nach Börsenschluss in Mailand mit.

Zum neuen Chef des Unternehmens sei der Investmentbanker Vittorio Serafino ernannt worden, teilte Tiscali weiter mit. Er folge in diesem Amt Renato Soru, der zuvor nach seinem Wahlsieg bei den Regionalwahlen in Sardinien von seinem Posten zurückgetreten sei. Soru machte jedoch deutlich, dass er ungeachtet seines politischen Engagements Hauptaktionär bei Tiscali bleiben werde.

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