Viva Plus wird wegfallen
Viacom wollte Viva wegen Brainpool

Der «Anke Late Night»-Produzent Brainpool war einer der Hauptgründe für die Übernahme des Mutterkonzerns Viva Media durch Viacom. Das sagte Co-Chef Freston in einem Interview.

HB BERLIN. Der amerikanische Medienkonzern Viacom will nach der Übernahme der Viva Media an der Produktionstochter Brainpool festhalten. «Brainpool war einer der Hauptgründe für unser Interesse», sagte Co-Präsident Tom Freston dem «Spiegel». Einen Weiterverkauf etwa an US-Medienmilliardär Haim Saban schloss Freston aus, wie das Blatt am Samstag vorab berichtete. Brainpool produziert neben der «Anke Late Night» unter anderem auch Stefan Raabs «TV-Total» und war im Dezember 2001 von Viva Media übernommen worden.

Der Viacom-Manager bezeichnete die rund 310 Millionen Euro teure Übernahme als bedeutenden strategischen Zug für den US-Konzern, um auf dem deutschen TV-Markt Fuß zu fassen. Auch weitere Akquisitionen seien möglich. Freston kündigte zudem an, dass es nach dem Zusammenschluss der jeweils zwei Viva- und MTV-Kanäle sicher nicht bei vier Musiksendern bleiben werde. Eine Möglichkeit sei, dass wir Viva Plus durch unseren Kindersender Nickelodeon ersetzen, sagte er dem Blatt.

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