Vodafone
Niederländisches Festnetzgeschäft geht an die Telekom

Das Festnetzgeschäft von Vodafone wird in den Niederlanden künftig von einer Telekom-Tochter betrieben. Die Veräußerung geschah allerdings nicht freiwillig, sondern dient als erster Schritt für eine große Fusion.

AmsterdamVodafone verkauft sein Festnetzgeschäft in den Niederlanden an die dortige Tochter der Deutschen Telekom. Einen Preis nannte der britische Konzern am Freitag bei der Bekanntgabe des Deals nicht, auch die Telekom wollte sich dazu nicht äußern. Das Unternehmen mit seinen rund 100 Mitarbeitern zählt rund 150.000 Kunden, von denen etwa 90 Prozent sowohl Breitbandzugang als auch Festnetztelefonie und TV abonniert haben. „Das macht uns zu einem stärkeren Spieler auf dem niederländischen Telekommarkt“, begründete der amtierende Chef von T-Mobile Netherlands, Martin Knauer, den Kauf. So könnten künftig Angebote miteinander kombiniert werden.

Vodafone Thuis – wie das Unternehmen bislang heißt – kann den Angaben zufolge etwa 80 Prozent der niederländischen Haushalte mit schnellen Internetanschlüssen versorgen. Die EU-Wettbewerbshüter hatten Vodafone den Verkauf der Sparte zur Auflage gemacht, um eine Genehmigung für die Fusion mit dem US-Kabelnetzbetreiber Liberty Global in den Niederlanden zu erhalten. Vodafone ist dort der zweitgrößte Mobilfunkanbieter, die Liberty-Global-Tochter Ziggo der größte Kabelnetzanbieter. Zusammen sind sie ein starker Konkurrent für Marktführer KPN.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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