Von möglicher Verunsicherung profitieren
SAP will Peoplesoft-Mitarbeiter abwerben

Europas führender Softwarekonzern SAP will nach der Fusion seiner beiden US-Konkurrenten Oracle und Peoplesoft von einer möglichen Verunsicherung der Kunden profitieren.

HB WALLDORF/MÜNCHEN. „Wir werden gezielt auf Firmenkunden zugehen, die sowohl Software von Peoplesoft als auch von SAP benutzen“, sagte der Chef des weltgrößten Unternehmenssoftware-Herstellers, Henning Kagermann, dem Nachrichtenmagazin „Focus“.

Nach Einschätzung des Vorstandsvorsitzenden könnte sich die Fusion auch auf das Anwerben neuer Mitarbeiter positiv auswirken. „Es gab schon Anfragen von Peoplesoft-Leuten, die zu uns kommen wollten“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Walldorfer Dax-Unternehmens. „Und ich erwarte noch mehr davon.“

Der US-Konzern Oracle hatte erst am vergangenen Montag nach 18-monatiger Schlacht die Übernahme der Softwarefirma PeopleSoft für 10,3 Milliarden Dollar bekannt gegeben. Damit hat Oracle erheblich zum Unternehmenssoftware-Branchenführer SAP aufgeschlossen. Der US- Unternehmen galt im Unternehmenssoftware-Sektor weltweit als Nummer drei hinter Peoplesoft und dem Branchenführer SAP.

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