Vor allem München betroffen
Nokia Siemens baut fast 2300 Stellen ab

Das Netzwerkunternehmen Nokia Siemens hat sich mit den Arbeitnehmer-Vertretern im Streit um den geplanten Personalabbau geeinigt. Dabei werden in Deutschland zunächst weniger Stellen als ursprünglich geplant gestrichen. Einen heimischen Standort trifft es trotzdem sehr hart.

HB MÜNCHEN. Man hätte sich auf die Streichung von 2290 Arbeitsplätzen bis Ende 2009 geeinigt, teilte Nokia Siemens Networks (NSN) am Freitag mit. Schwerpunkte des Abbaus seien die drei Münchener Standorte und Berlin. In München fielen demnach 1500 und in der Hauptstadt 450 Jobs weg.

Ursprünglich wollte NSN bis 2010 die Mitarbeiterzahl in Deutschland um 2700 bis 2900 reduzieren. Weltweit will das Gemeinschaftsunternehmen von Siemens und der finnischen Nokia im Zuge der Kostensenkung um jährlich 1,5 Mrd. Euro bis 2010 bis zu 9000 Stellen kippen.

Der Arbeitsplatzabbau in Deutschland solle möglichst sozialverträglich gestaltet werden, teilte NSN mit. Mitarbeiter sollen auf der Suche nach neue Jobs unterstützt und qualifiziert werden. Zudem soll es spezielle Angebote für ältere Mitarbeiter geben. Beide Seiten werten die Einigung als positiven Schritt.

Zur Sicherung des Unternehmensstandortes Deutschland für Nokia Siemens Networks soll zudem die Innovationsfähigkeit des Unternehmens gestärkt werden. Der angestrebte Stellenabbau hatte sich aus Überschneidungen in verschiedenen Bereichen des neuen Gemeinschaftsunternehmens, aus Anpassungen im Produktportfolio und Vertrieb sowie aus verschlankten Prozessen ergeben, teilte Nokia Siemens weiter mit.

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