Vor dritter Tarifrunde
Verdi weitet Telekom-Warnstreiks aus

Verdi erhöht mit neuen Warnstreiks den Druck auf die Deutsche Telekom. Im Tarifkonflikt geht die Gewerkschaft damit in die Offensive. Eine Lösung ist in der anstehenden dritten Runde nicht in Sicht.
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BonnIm Tarifkonflikt bei der Deutschen Telekom geht die Gewerkschaft Verdi in die Offensive. Am Dienstag folgten mehrere tausend Beschäftigte des Kundenservice und der Technikbereiche dem Aufruf zu Warnstreiks. Erstmals hätten die Beschäftigen eine volle Schicht lang ihre Arbeit niedergelegt, sagte ein Verdi-Sprecher. Dabei sei nicht auszuschließen, dass es zu Beeinträchtigungen bei verschiedenen Telekom-Dienstleistungen gekommen sei, zum Beispiel zu Verzögerungen bei der Installation von Anschlüssen. Bei den Kunden hatte Verdi-Streikleiter Frank Sauerland schon im Vorfeld um Verständnis für die Aktionen gebeten.

An den Warnstreiks sollten sich nach Verdi-Angaben bundesweit rund 5.000 Beschäftigte des Unternehmens beteiligen. Die Gewerkschaft will die Proteste erst am Donnerstag beenden, wenn die Tarifpartner in Hannover ihre Verhandlungen fortsetzen. Ob bei den für zwei Tage angesetzten Tarifgesprächen schon eine Annäherung erzielt wird, ist ungewiss. In der Vergangenheit hatte es bereits kürzere Ausstände gegeben.

Für die rund 72.000 Mitarbeiter der Telekom unter anderem aus den Bereichen Mobilfunk, Festnetz und Service fordert Verdi unter anderem 5,5 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 12 Monaten und den Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen. Das Management der Telekom hatte zuletzt eine Anhebung der Gehälter um 3 Prozent, verteilt über zwei Jahre angeboten.

Am Montag waren die Tarifverhandlungen für die 28.000 Beschäftigten der Großkundensparte T-Systems ohne Ergebnis vertagt worden. Die Tarifgespräche werden in zwei Paketen geführt. Wegen der geplanten Neuausrichtung mit einem massiven Stellenabbau gelten vor allem die Gespräche bei T-Systems als schwierig. Das Management hat zwar versprochen, die Einsparungen sozialverträglich durchzuführen, Verdi verlangt aber konkretere Zusagen und den Ausschluss von Kündigungen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Und noch einmal:

    Die Wirtschaft lahmlegen ist genau so angenehm (besonders für die Betroffenen) wie das ständige Herausholen der Nazikeule bei jeder genehmen Gelegenheit.

    Gewerkschaften müssten verboten werden, denn die Aufgabe, die Arbeit gehen vor!

    Hier gehören vorrangig direkt geeignete und unabhängige Schlichter zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber hin, die letztendlich das gleiche Ergebnis erzielen. Irgendwo muß ja mal die Vernunft einsetzen. Weg mit den Gewerkschafts-Parasiten, natürlich auch aus den profitablen Aufsichtsräten.

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