Vor Euphorie wird gewarnt
Siemens bleibt bei Netzwerksparte vorsichtig

Die Siemens-Netzwerksparte ICN, das Sorgenkind des Konzerns, ist zwar in die Gewinnzone zurückgekehrt, eine durchgreifende Markterholung wird jedoch noch nicht gesehen. Im laufenden Geschäftsjahr rechnet ICN bei stabilem Umsatz zwar mit einer deutlichen Ergebnisverbesserung, vor Euphorie wird jedoch gewarnt.

HB ATHEN. „Ich mag es nicht, dass einige in unserer Industrie schon wieder „Im Himmel ist Jahrmarkt' ausrufen“, sagte Siemens ICN-Chef Thomas Ganswindt am Mittwochabend in Athen. Zwar sei das Schlimmste überstanden und der Markt stabilisiere sich. Er bleibe aber weiter schwierig. Damit geben sich die Münchener zurückhaltender als zuletzt einige Konkurrenten.

Angesichts des nach wie vor zum Teil erheblichen Preisdrucks - etwa bei Produkten im Bereich Breitbandzugang - hält der Bereichschef von Siemens Information and Communication Networks (ICN) steigende Erlöse im laufenden Geschäftsjahr 2003/04 für unrealistisch. „Wir gehen davon aus, dass wir stabil beim Umsatz bleiben“, sagte Ganswindt. Der Bereich werde sowohl auf Quartalsbasis als auch im Gesamtjahr schwarze Zahlen abliefern und die Kapitalkosten erwirtschaften.

Dies wäre eine deutliche Ergebnisverbesserung, nachdem ICN im abgelaufenen Geschäftsjahr noch einen Spartenverlust von 366 (2001/02: 691) Mill. € verbuchte. Der Bereich war erst im zum 30. September endenden Schlussquartal des abgelaufenen Geschäftsjahres wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt.

Seite 1:

Siemens bleibt bei Netzwerksparte vorsichtig

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%