Vorfreude bei den TV-Sendern auf den Bundesliga-Start ist groß
DFL kassiert 300 Millionen Euro

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die Vermarktung ihrer Fernsehrechte unter Dach und Fach gebracht. Wenige Tage vor Beginn der 42. Bundesliga-Saison einigte sie sich mit dem ZDF auf einen neuen Zweijahresvertrag. Das und die lange zuvor geschlossenen Verträge mit anderen TV-Partnern spült der DFL rund 300 Millionen Euro in die Kassen.

HB KÖLN/HANNOVER. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat wenige Tage vor Beginn der 42. Bundesliga-Saison ihr ehrgeiziges Ziel bei der Eigenvermarktung der Fernsehrechte erreicht. Der Dachverband einigte sich mit dem ZDF auf einen neuen Zweijahresvertrag für die Zweitrechte. Damit kann der Mainzer Sender wie bisher im Sportstudio am Samstagabend in Wort und Bild über die Spiele der höchsten Klasse berichten. Zum Finanzvolumen vereinbarten beide Parteien nach Angaben von Michael Amsinck von der ZDF-Sportrechteabteilung Stillschweigen. Der Kontrakt wird auf mehr als 15 Millionen Euro geschätzt.

Schon lange vorher waren die Verträge mit den anderen wichtigen TV-Partnern ARD (60 Millionen), DSF (20 Millionen) und Premiere (180 Millionen) unter Dach und Fach. Rechnet man die Nachverwertungsrechte von anderen Free-TV-Sendern, die Auslandslizenzen und die Rechte für Internet und Mobilfunk hinzu, die die DFL an die Telekom-Tochter T- Online verkauft hat, dürften unter dem Strich mehr als 300 Millionen Euro für die DFL herausspringen. Die Netzer-Agentur Infront, die zu Jahresbeginn als Partner abgesprungen war, hatte für die anstehende Saison 272,5 Millionen Euro geboten.

Die Vorfreude bei den TV-Sendern auf den Bundesliga-Start ist groß. Am Freitag (20.30 Uhr) übertragen sowohl ARD als auch der Pay TV-Sender Premiere das Auftaktmatch zwischen Meister Werder Bremen und Schalke 04 live aus dem Weserstadion. Während der Abo-Kanal als „Offizieller Partner der Bundesliga“ alle 306 Erstliga-Partien original zeigt, darf das Erste nur zwei Spiele komplett übertragen. Die ARD baut dafür auf die Sportschau am Samstag zwischen 18.10 und 19.45 Uhr. Vergangene Saison schauten immerhin regelmäßig sechs Millionen Zuschauer bei der Bundesliga-Zusammenfassung zu.

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